Das Streifenhörnchen als Haustier halten

Streifenhörnchen als Haustier halten

Foto: Tanechka – Shutterstock

Für die Einen ein Trend-Haustier, für die Anderen eine ganz besondere Herausforderung: das Streifenhörnchen. Und im Grunde genommen ist es beides. Wer sich für ein Streifenhörnchen als Haustier entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Tiere kaum bis gar nicht zahm werden. Im besten Fall lassen sie sich per Hand füttern und betrachten den Menschen als Kletterbaum. Doch allein sie bei ihrem täglichen Treiben zu beobachten, sich an ihrer Lebensenergie und dem niedlichen Äußeren zu erfreuen, ist Grund genug, sich das Haustier Streifenhörnchen einmal näher anzusehen.

Wissenswertes über Streifenhörnchen

Die kleinen Nager sind direkte Verwandte unserer heimischen Eichhörnchen, aber auch
dem Präriehund stehen sie genetisch nahe. Charakteristisch für das Streifenhörnchen sind
die dunklen und hellen Streifen auf dem Rücken, die sich zur sonst goldbraunen Fellfarbe abheben. Sie sind nicht nur namensgebenden, sondern dienen vorrangig zur Tarnung in Waldgebieten der nördlichen Hemisphäre, wo die unterschiedlichen Streifenhörnchen-Arten ihre Heimat haben.

Steckbrief Streifenhörnchen

  • Unterfamilie: Erdhörnchen
  • Familie: Hörnchen
  • Ordnung: Nagetiere (lateinisch: Rodentia)
  • insgesamt sind 25 verschiedene Arten bekannt
  • werden auch als Backenhörnchen oder Chipmunks bezeichnet
  • Asiatische Streifenhörnchen, auch Burunduk, stammen aus Eurasien (speziell Nordeuropa bis nach Korea, Nordchina und Hokkaido)
  • Streifen-Backenhörnchen sind in der Osthälfte Nordamerikas beheimatet
  • die restlichen 23 Arten leben in der Westhälfte Nordamerikas
  • typisch sind die fünf dunklen Rückenstreifen, dazwischen helle Streifen
  • 20 – 25 cm Kopf-Schwanz-Länge bei etwa 50 – 120g Gewicht
  • Lebenserwartung: in freier Wildbahn ca. 3 Jahre, in Gefangenschaft ca. 7 – 10 Jahre
  • Streifenhörnchen sind tagaktiv, leben überwiegend bodennah, halten Winterruhe und legen unterirdische Tunnelsystem an (strikt geteilt für Vorräte, Nester, Abfall und Kot)
  • Sie sind Einzelgänger, die innerhalb einer Kolonie jeweils ein eigenes Revier beanspruchen (bis zu 1 Hektar pro Tier)
  • Ihre Nahrung besteht aus Körnern, Nüssen, Samen, Früchte und Insekten

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Kritik an der Domestizierung von Streifenhörnchen

In freier Natur haben einzelne Tiere ein vergleichsweise riesiges Revier zu Verfügung (gemessen an ihrer Körpergröße), dass sie jedoch in solchem Maße benötigen, um ausreichend Vorräte für die langen Wintermonate zu finden und zu horten. Im Prinzip entfällt diese Notwendigkeit in der Wohnungshaltung.

Dennoch ist den Tieren ein übermäßiger Bewegungsdrang eigen. Sie werden als geschäftig, neugierig, aktiv und nicht zuletzt als scheu aber auch angriffsbereit gegenüber Eindringlingen bezeichnet. Ihr Revierverhalten ist sehr stark ausgeprägt. Fühlen sie sich bedroht, beißen und kratzen sie. Kurzum, sie haben nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen für ein Haustier.

Spätestens jedoch seit den Chipmunk-Filmen und -Cartoons erfreuen sie sich als Tiere ganz allgemein großer Beliebtheit. So einen niedlichen kleinen Nager zu Hause zu haben, scheint für manche Liebhaber Motivation genug, sich mit den aufwendigen Haltungsbedingungen auseinander zu setzen.

Kritiker sind der Überzeugung, dass eine artgerechte Haltung für Streifenhörnchen nicht möglich sei, zumal sie kaum domestiziert sind. Züchter und versierte Kenner widersprechen dem, räumen aber ein, dass die Streifenhörnchen-Haltung nicht für Anfänger und Kinder geeignet ist.

Es existiert hierzulande zumindest kein Haltungsverbot. Zum Wohle der Tiere und des gemeinsamen Miteinander sollte die Haltung jedoch möglichst umfangreich den Bedürfnissen der Tiere nachkommen.

Warum ausgerechnet ein Streifenhörnchen?

Die Tiere werden zwar erst seit wenigen Jahren domestiziert, kein Vergleich also zu Meerschweinchen oder Kaninchen. Und auch ist in ihnen noch ein Großteil Wildheit erhalten, wodurch sie sich wenig als Haustier, geschweige denn als Nutztier, eignen. Nichtsdestotrotz erobern sie wegen ihrer quirligen Art und dem niedlichen Aussehen die Herzen von Groß und Klein im Sturm.

Zudem sind sie überwiegend Tags aktiv, sehr agil und geschäftig – kurzum eine wahre Freude zum Beobachten und Bestaunen. Streifenhörnchen sind quasi das tagaktive Pendant zum Hamster.

Sie haben ähnliche Ansprüche, sind äußert sensibel und für gewöhnlich nicht gerade als robust zu bezeichnen. Da sie nur in Einzelhaltung annähernd artgerecht versorgt werden können, erhoffen sich viele Halter ein ihnen zutrauliches Wesen.

Ernährung Futter Streifenhörnchen

Foto: Camera Papa – Shutterstock

Tendenziell sind die Nager durchaus sehr neugierig aber eben auch sehr scheu. Bis sich ein Tier von Hand füttern lässt, können Wochen, wenn nicht gar Monate voller Geduld und Hingabe vergehen. Einige werden zutraulich genug, um am Menschen hochzuklettern und sich so durch die Gegend tragen zu lassen. Die kleinste unachtsame Bewegung oder ein zu lautes Räuspern genügt allerdings schon, damit die Hörnchen im Nu wieder verschwunden sind. Blitzartig treten sie den Rückzug zum nächstmöglichen Versteck an – nicht immer ganz ungefährlich in
menschlicher Umgebung.

Für Kleinkinder und völlig unerfahrene Haustierhalter sollten Streifenhörnchen daher nicht in Betracht gezogen werden. Dagegen sind sie für Allergiker wiederum eine gute Alternative.

Streifenhörnchen als Haustiere zu halten, erfordert immer eine Menge Achtsamkeit, Geduld
und Verständnis. Im Gegenzug bieten sie ein spannendes Verhalten, werden nie langweilig
und haben eben einfach das gewisse Etwas. Wer sich für ein Streifenhörnchen als Haustier entscheidet, sollte nur vorab genau wissen, worauf er sich da einlässt…

Haltung der Streifenhörnchen

Wegen ihres enormen Bewegungsdrangs empfiehlt sich für Streifenhörnchen immer eine Kombination aus großem Käfig und regelmäßigem Freilauf in gesicherten Zimmern. So haben sie auf der einen Seite ihr eigenes Revier und Schutzgebiet, auf der anderen Seite viele Möglichkeiten um auf Entdeckungstour zu gehen und ihre Neugier zu befriedigen.

Der Streifenhörnchen-Käfig

Da die Tiere noch recht selten gehalten werden, sind artspezifische Käfige ebenfalls
selten zu finden. Gemessen an Körpergröße und Bewegungsdrang ähneln Streifenhörnchen
aber zum Beispiel den Chinchillas.

Im Idealfall steht eine Voliere mit großem Innen- und Außenbereich zur Verfügung. Als Faustregel lassen sich ungefähr 4 bis 5 Quadratmeter Grundfläche bei einer Höhe von 2 Metern einkalkulieren. Pro Tier.


Einige Tierhalter bauen sich selbst ein individuelles Gehege, andere passen sich Vogelvolieren, Chinchilla-Käfige, auch Hühner- oder Frettchen-Ställe an.

Wichtig sind ausbruchsichere (und im Freien vor allem einbruchsichere) Wände. Diese können zum Beispiel nach zwei Seiten hin geschlossen sein, und ansonsten mit Maschendraht abgedichtet. Nicht zu empfehlen sind Gitterstäbe, wegen der Gefahr, dass die winzigen Tiere stecken bleiben und sich verletzen. Glasverkleidungen wiederum könnten das Käfigklima unvorteilhaft beeinträchtigen, weil sich Hitze und Nässe stauen. Der Käfig sollte also atmungsaktiv sein, Schatten bieten, nicht im Durchzug stehen oder direkt der trockenen Heizungsluft ausgesetzt sein.

Weiterhin werden allerhand Naturmaterialien zum Spielen, Pflegen, sich Beschäftigen und möglichst artgerecht Wohlfühlen benötigt. Dazu gehören Äste, Taue, jede Menge Verstecke, Häuschen und Klettermöglichkeiten, verteilt auf verschiedene Ebenen.

Obendrein ist ein Sandbad wichtig, damit sich die Hörnchen ausgiebig der Fellpflege widmen können. Chinchila-Sand hat sich dabei sehr gut bewährt.

Eine Futterstelle sowie eine Trinkschale mit täglich frischem Wasser sind natürlich essentiell. Aber auch die Angebote zum Buddeln, Graben und Wühlen sollten ausreichend und variabel zur Verfügung stehen. Zum Beispiel in Form von großen Blumenkästen, gefüllt mit düngerfreier Erde. Letztlich benötigen die Tiere Platz für ihr Nest, für Futterkammern sowie für Abfall und Kot.

Tatsächlich sind Streifenhörnchen sehr reinliche Tiere und legen großen Wert auf die genaue Aufteilung ihres Reviers. Vorhandene Tunnelsysteme und Plätze sollten daher nicht vom Menschen verändert werden. Lediglich die Hinterlassenschaften sind regelmäßig zu entfernen.

Nestmaterial wie Heu, Stroh, Gräser und auch Leinenfetzen benötigen die Tiere ebenfalls. Für die Zähne und Krallen sind verschiedene Holzarten wichtig. Diese müssen unbehandelt sein, und sollten an Hand der natürlichen Vorkommnisse in nördlichen Regionen gewählt werden.

Tunnelsysteme aus sauberen Rohren oder Papprollen sowie Hängematten und Leitern sind ebenfalls willkommen in der Ausstattung. Hierbei muss lediglich auf raue, rutschfeste Oberflächen geachtet werden sowie auf Materialien frei von Farb- und Schadstoffen. Vor diesen kleinen Nagezähne ist nämlich nichts sicher.

Damit nur der Käfig als Revier anerkannt wird, sollte das Streifenhörnchen nach Anschaffung dort erst einmal eine Weile verbleiben. Setzt der Freilauf zu zeitig ein, wird das komplette Zimmer zum Revier erklärt, vehement verteidigt und zum Buddeln, Futter verstecken und erleichtern genutzt. Nach etwa 3 bis 4 Wochen sollten die Grenzen jedoch klar abgesteckt sein. Das Tier hatte Zeit sich einzuleben und an die neue Umgebung, die Gerüche und Geräusche zu gewöhnen.

Den Freilauf sicher und abwechslungsreich gestalten

Ist das Revier einmal abgesteckt, darf der neue Mitbewohner nun auch die nahe Umgebung
erkunden. Das Zimmer sollte entsprechend vorbereitet sein. Dazu gehören spezielle
Sicherheitsmaßnahmen wie:

  • Kabel durch einen Kabelkanal verlegen, damit sie nicht angeknabbert werden
  • Steckdosen sichern, beispielsweise mit Kindersicherungen
  • Medikamente, Wasch-, Putz- und Hygieneartikel verschließen
  • Nahrungsmittel sicher aufbewahren, insbesondere Süßigkeiten und Alkohol
  • Blumentöpfe mit Steinen abdecken, sonst werden sie ebenfalls zum Graben genutzt
  • Giftige Pflanzen entfernen
  • Fenster und Türen geschlossen halten
  • keine Kerzen anzünden solange die Tiere frei herum laufen

Darüber hinaus sollte der Freilauf nur unter Aufsicht gewährt werden. Zu schnell passieren
Unfälle, oder die Tiere klemmen sich vor Schreck unter der Heizung, womöglich in engen Spalten ein. Sie aus solch misslichen Lagen zu befreien, ist dann alles andere als einfach. Als Abwehrreaktion ist mit Beißen und Kratzen zu rechnen. Die winzigen Körper sind außerdem extrem empfindlich und zerbrechlich. Daher geht Sicherheit immer vor.

Wer seinem Liebling zudem hin und wieder ein kleines, sicheres Abenteuer bieten will, kann einen speziellen Kletterparcours aufbauen, Leckerlis verstecken und verträgliche Materialien zum Spielen, zur Krallen- und Zahnpflege sowie zur geistigen Auslastung bereit stellen. Das können Papprollen und Kartons sein, Nussschalen (auch Kokosnuss), Äste, Hängematten, gespannte Seile und mehr.

Auch das Einsammeln von Futter ist eine beliebte Beschäftigung bei Streifenhörnchen. In
ihren Backen können sie eine erstaunlich große Menge transportieren und horten diese
schließlich in verschiedenen Verstecken in ihrem Revier, also im Käfig. Ein weiterer Grund
weshalb dieser erst einmal eingewöhnt werden sollte. Denn andernfalls landen die Futtervorräte quer verteilt im Zimmer und könnten früher oder später zu unliebsamen Gerüchen führen.

Ernährung und Fressverhalten von Streifenhörnchen

Viele Streifenhörnchen werden tatsächlich futterzahm, sprich sie holen sich das Futter aus der Hand. Da hört die Zuneigung aber leider meistens auch schon auf. Gegebenenfalls lassen sie sich durch besonders leckeres Futter dahingehend trainieren, dass sie auch auf den Arm klettern, sich durch einen Parcours schlängeln oder wenigstens bei Bedarf aus ihren Verstecken hervor kommen, damit ihr Gesundheitszustand gecheckt werden kann.

Das Futter ist also ein wichtiges Lockmittel. Kunststücke sollten von den Hörnchen jedoch nicht erwartet werden. Wer mag, kann sein Glück natürlich gerne probieren.

Die Nahrung besteht grundsätzlich aus Früchten, Nüssen und Samen. Auch kleinere Insekten gehören zum Speiseplan sowie Körner. Vorbereitetes Futter für Streifenhörnchen ist mittlerweile in hochwertigen Zooshops erhältlich und wird auf Wunsch nach Hause geliefert. Es muss also keiner die Hofwiese von Hand verlesen oder den Wald durchforsten für seine kleinen Lieblinge.

Das Horten von Vorräten hat für die Streifenhörnchen allerdings nicht nur den Zweck eines Zeitvertreibs – es entspringt in erster Linie dem Überlebensinstinkt. In den nördlichen Regionen, aus denen die Tiere stammen, sind die Wintermonate lang und kalt. Entsprechend gut müssen sie vorbereitet sein, um ihre Winterruhe zu halten.

Viele domestizierte Tierarten, die in der freien Wildbahn ebenfalls Winterruhe halten würden, haben diese Gewohnheit in der Haustierhaltung abgelegt. Streifenhörnchen gehören (noch) nicht dazu. Im Außengehege sinken die Temperaturen deutlich ab, die Tage werden kürzer – instinktiv stellt sich die Winterruhe ein. Im Wohnungsbereich wird dagegen meist geheizt. Im Zimmer des Streifenhörnchen sollte darauf aber möglichst verzichtet werden. Auf Grund wohnungsbedingter Notwendigkeit und mangels ausreichend tiefer Tunnel, ist das Einstellen der Heizung auf Gefrierschutz jedoch Pflicht. Die Temperaturen dürfen durchaus niedrig sein, sollten halt nur nicht unter Null Grad Celsius sinken.

Das Füttern während der Wintermonate kann eingestellt werden. Die Vorräte der Tiere sollten eigentlich reichen, zumal sie ihren Rhythmus eh herunterfahren, viel schlafen und in ihren Nestern bleiben. Frischwasser muss jedoch täglich zur Verfügung stehen. Frische Nahrungsmittel nur bei Bedarf.

Die Winterruhe benötigen die Tiere, um ihre Kräfte zu regenerieren und vital zu bleiben. Wer die Hörnchen das ganze Jahr über im warmen Zimmer hält, riskiert eine verkürzte Lebensdauer, Herzkrankheiten und Ähnliches.

Welche Pflege benötigen Streifenhörnchen?

Das Streifenhörnchen

Foto: Camera Papa – Shutterstock

Im Prinzip benötigen die Tiere keine weitere Pflegezuwendung. Hin und wieder ausgiebig im Sand baden, die Krallen am Holz wetzen und die Zähne am Futter sowie an Nagespielzeug schärfen zu können, genügt meistens.

Streifenhörnchen würde sich sowieso nicht kraulen oder gar bürsten lassen. Als Halter obliegt einem jedoch die Pflicht einen regelmäßigen Gesundheitscheck durchzuführen. Dazu reicht es, durch Beobachten und mittels Erfahrungswerte außergewöhnliche Auffälligkeiten rechtzeitig festzustellen. Zum Beispiel, ob die Augen entzündet sind, das Futter auf Grund von Zahnschmerzen verschmäht wird, oder Verletzungen vorliegen. Auch Unter- und Übergewicht, Apathie und Ausschläge lassen sich rein optisch gut erkennen.

Um Parasiten auszuschließen, können Kotproben an verifizierte Laboreinrichtungen eingereicht werden, die dort genau untersucht werden.

Wer hilft bei Problemen oder Fragen?

Der Gang zum Tierarzt dürfte für Streifenhörnchen und Halter gleichermaßen ein ganz schön stressiger Akt werden. Allein das Einfangen, bis hin zum Transportieren und letztlich die Untersuchung vor Ort grenzt für alle Beteiligten an eine Zumutung. Eben weil Streifenhörnchen selten zahm sind, entfällt daher für sie oftmals eine vorbeugende Impfung, Kastration oder teils sogar lebensrettende Maßnahmen.

Wer sich bei einem Problem unsicher ist oder dringend Rat benötigt, könnte sich jedoch an hilfsbereite Züchter wenden oder an den Zoo vor Ort. Auch dort werden Streifenhörnchen oftmals gehalten und die Tierwärter haben einiges an Erfahrung im Umgang mit den kleinen Nagern sammeln können.

Mit der Zeit wird jedoch auch jeder Halter zum Streifenhörnchen-Experten und weiß, wie er sein Tier richtig einschätzen und beurteilen kann. Dann ist die Haltung aus der Sicht der Kritiker vielleicht immer noch nicht artgerecht, aber wenigstens liebevoll und fürsorglich.