Katzenleckerlis – der leckere Snack für zwischendurch

Gesunde KatzenleckerlisNatürlich wollen auch wir Menschen nicht immer das Gleiche essen und freuen uns zwischendurch auf den einen oder anderen Snack, wobei es egal ist, ob es sich um die Tafel Schokolade oder aber um eine Tüte Chips handelt.

Und ganz genau so ergeht es auch unseren lieben Samtpfoten. Natürlich freuen sich also auch Katzen drüber, wenn sie von ihrem Halter ab und an etwas Feines bekommen. Jedoch ist Leckerli nicht gleich Leckerli.

Viele Katzensnacks sind alles andere als gesund und enthalten Zutaten, welche schnell dick machen. Auf was Sie beim Kauf von Katzenleckerlis achten sollten und welche Möglichkeiten Sie haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Des Weiteren zeigen wir Ihnen, in welchen Situationen die verschiedenen Ausführungen von Katzenhaltern eingesetzt werden können.

Leckerli als Belohnung verwenden

Leckerlis werden bei den Tieren zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Vor allem dann, wenn die Tiere gerufen werden und kommen oder aber Kunststücke lernen sollen, werden die kleinen Leckereien zur Belohnung eingesetzt. Tiere führen dann die geforderten Kunststücke direkt lieber aus und sind lernfähiger. Auch dann, wenn man sich eine Samtpfote ganz neu ins Haus holt und die betroffene Katze noch etwas ängstlich ist, sind Katzenleckerlis perfekt, um das Vertrauen aufzubauen und die Bindung zwischen Mensch und Tier zu verstärken.

Leckerli zum Spielen

Sobald Sie mit der Snackbox rascheln, sind Ihre Stubentiger wahrscheinlich kaum noch zu bremsen und kommen direkt angerannt, egal wo sie sich gerade aufhalten. Kein Wunder, denn die unterschiedlichen Produkte schmecken oft besonders lecker und sind mittlerweile in zahlreichen Variationen erhältlich, sodass sich diese perfekt nach dem individuellen Geschmack der Katze auswählen lassen. Doch wann sollte man diese denn geben?

Katzenleckerlis zum SpielenWähren einige Katzenhalter diese einfach nur so geben oder aber zu Belohnungszwecken verwenden, können die verschiedenen Leckerlis auch beim Spielen genutzt werden. Ideal dazu geeignet sind die vielen verschiedenen Intelligenzspielzeuge für Katzen. Diese lassen sich, je nach Produkt, mit Katzenleckerlis befüllen.

Die Tiere müssen nun unterschiedliche Aufgaben lösen, welche verschiedene Schwierigkeitsstufen aufweisen, um an den begehrten Inhalt zu gelangen. So gibt es unter anderem Futterbälle, welche kleine Happen verlieren, sobald diese über den Boden gerollt werden. Des Weiteren gibt es ebenso Versteckspielzeuge, bei denen die Katze belohnt wird, wenn sie die Leckerei aufspürt. Diese verschiedenen Spiele sind perfekt dazu geeignet, um die Katzen auch in Sachen Köpfchen auszulasten.

Besonders gern verwendete Spiele sind:

  • Futterbälle zum Rollen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Öffnungen. Diese eignen sich auch für mehrere Katzen gleichzeitig und strengen sowohl den Kopf als auch den Körper an.
  • Futterlabyrinthe mit unterschiedlichen Versteckmöglichkeiten für die Snacks, welche von der Katze aufgespürt werden müssen. Diese gibt es sogar oft in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, sodass diese sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene verwendet werden können.
  • Laserpointer, bei denen das Leckerli als Belohnung fürs „Fangen“ verwendet wird.

Katzenleckerli mit Zusatzfunktionen

Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Produkten aus diesem Bereich. Einige schmecken einfach nur gut und wieder andere Varianten bringen Zusatzfunktionen mit, von der Sie als Halter oder aber die Katze profitieren können. So gibt es zum Beispiel Katzenleckerlis, welche neben dem guten Geschmack beim Fellwechsel unterstützen.

Zusätzlich gibt es ebenso Ausführungen, welche das heruntergeschluckte Fell bündeln, sodass es einfacher ausgeschieden werden kann, was vor allem bei Langhaarrassen, wie zum Beispiel den Main Coons, nicht verkehrt ist. Obendrauf bieten viele Herstellermarken Dentasnacks an, welche, wie der Name schon vermuten lässt, die Zahngesundheit der Tiere unterstützt. Je nach Ausführung sorgen diese dafür, dass der Zahnbelag beim Fressen beseitigt wird, sodass die Tiere weniger Zahnprobleme bekommen.

Achten Sie auf die perfekte Zusammenstellung

Bei der Auswahl der Katzenleckerlis sollten Sie immer auf die Zusammensetzung achten. Wichtig zu wissen ist hier, dass nur die wenigsten Produkte gesund sind. Ganz im Gegenteil. Viele Artikel aus diesem Bereich sind alles andere als gesund und machen dick und träge. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie auf die verschiedenen Inhaltsstoffe achten. So ist es natürlich klar, dass Zucker vermieden werden sollte. Dafür sollten Sie zu Produkten greifen, welche einen hohen Fleischanteil aufweisen.

Auch Leckereien aus Fisch sind gesund und kommen bei vielen Katzen sehr gut an. Getreide hingegen sollte wiederum so wenig wie nur möglich vorhanden sein. Für Katzen, die zum Übergewicht neigen, gibt es zum Beispiel ebenfalls Leckerlis, welche für diese besondere Art von Katzen geeignet sind und selbst die kleinen Kitten unter einem Jahr können mit bestimmten Kittensnacks beglückt werden. Natürlich gibt es dann auch wieder kranke Tiere. So leiden einige Katzen, vor allem im hohen Alter, an einer Niereninsuffizienz oder Diabetes. Das bedeutet, dass die Tiere nicht so viel Eiweiß zu sich nehmen dürfen und eine komplette Nahrungsumstellung stattfinden muss. Das betrifft jedoch nicht nur das Hauptfutter, sondern ebenfalls die Leckereien. Doch auch für diese Tiere gibt es einige Möglichkeiten.

Was sollten Katzenleckerlis mitbringen und was nicht?

Positive Inhaltsstoffe Negative Inhaltsstoffe
  • Hoher Fleischanteil
  • Zutaten zur Unterstützung der Zahngesundheit
  • Eiweiß (außer bei Katzen mit Niereninsuffizienz)
  • Zutaten, die den Fellwechsel unterstützen
  • Zutaten, welche das heruntergeschluckte Fell bündeln und die Ausscheidung fördern
  • Zucker
  • Getreide
  • Fett
  • Zu viele chemische Stoffe

 

Übertreiben Sie es nicht!

Wie auch wir Menschen nicht jeden Tag mehrere Tafeln Schokoladen zu und nehmen sollten, sollten Sie auch bei Ihren Katzen Maß halten und es mit der Verabreichung der Leckereien auf keinen Fall übertreiben. Geben Sie den Tieren nicht eine ganze Dose auf einmal, sondern nur wenige Stückchen am Tag. Achten Sie darauf, dass es nicht zu viel wird und stellen Sie die Leckerlis für Katzen anschließend gut weg, damit die Tiere nicht selbst dran kommen und womöglich alles auffressen.

Tiere werden, was das Herankommen an Leckereien angeht, sehr kreativ. Katzen, die zu viel von diesen Snacks bekommen, werden schnell zu dick oder wollen das normale Futter nicht mehr fressen und werden somit sehr wählerisch. Es sind jedoch nicht nur Zucker und Co. ungesund. Sogar ein Übermaß an Vitaminen sollten Sie vermeiden, weil Ihre Katze diese sowieso nicht alle auf einmal verarbeiten bzw. aufnehmen kann. Einige Produkte weisen daher eine Dosierungsempfehlung auf, an welche Sie sich halten sollten.

Essensreste sind tabu

Natürlich ist es sehr schwierig, den hungrigen und bettelnden Katzenblicken zu widerstehen, wenn man selbst grade am Tisch sitzt, und das Abendessen genießt. Allerdings sollten Sie Ihrer Katze wirklich nur geeignete Ernährung geben und sie nicht vom Tisch füttern. Das bedeutet auch, dass Sie in diesem Moment keinerlei Katzenleckerlis verabreichen sollten.

Zum einen würde Ihr Liebling dann immer wieder bettelnd ankommen und zum anderen sind viele Lebensmittel, welche für die Katze zwar lecker sind, ungesund für die Tiere. Sie enthalten zu viel Fett und oftmals zu viele Gewürze. Verwenden Sie also ausschließlich Produkte, die für Katzen hergestellt werden, so vermeiden Sie auch gleichzeitig das lästige Betteln, welches wirklich schnell unangenehm werden kann.

Es gibt auch andere Leckereien

Natürlich gibt es nicht nur die Möglichkeit, die typischen Snacks aus dem Discounter zu verfüttern. Vielleicht mag es Ihnen im ersten Moment etwas komisch und befremdlich vorkommen, aber auch Nagetiere und andere Kleintiere sind perfekt dazu geeignet, um diese an Ihre Tiere zu verfüttern. Diese würden halt auch in der freien Natur die Ernährung der Katzen darstellen. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Katzenbesitzer dazu, ihren Lieblingen ab und zu ein Kücken oder eine Futtermaus zu verabreichen. Diese werden von vielen Zoofachgeschäften tiefgefroren angeboten, sodass diese bei Bedarf aufgetaut werden können. Natürlich ist es ein komisches Gefühl, Ihre Katze wird es Ihnen jedoch danken und das in vollen Zügen. Diese besonders natürlichen Snacks laden nicht nur zum Spielen ein, wodurch der natürliche Jagdtrieb gestillt wird, sie sind zusätzlich besonders gesund und sind daher den anderen Leckereien für Katzen weit voraus.

Neben den Futtertieren nutzen viele Halter das Trockenfutter als Leckerei. Dieses enthält viele Nährstoffe und sollte daher auch einen Teil der Ernährung darstellen. Viele Tiere lieben das Trockenfutter, also warum nicht als kleiner Snack oder als Leckerli verwenden?

Fazit

Schlussendlich wissen Sie natürlich am besten, was Ihre Katze mag und was nicht. Achten Sie jedoch immer darauf, dass Sie es nicht übertreiben und auch dann stark bleiben, wenn Ihr Liebling Sie mit großen Katzenaugen ansieht, denen man kaum widerstehen kann. Denn mit einer Überfütterung tun Sie Ihrer Samtpfote auf keinen Fall etwas Gutes, ganz im Gegenteil. Betroffene Tiere können schnell krank werden. Auch zur Bindungsstärkung sollten Sie es nicht übertreiben, denn selbst die neu angeschaffte Katze wird das Vertrauen zu Ihnen gewinnen, manchmal dauert es nur etwas länger.

Bildquelle:
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