Welpenernährung – Futterart, Inhaltsstoffe und wichtige Informationen zur Futtermenge

WelpenfutterEndlich ist es soweit und der neue Welpe zieht ein. Was für ein spannender und lebensverändernder Moment, dem Sie bestimmt voller Vorfreude aber auch mit Ängsten und vielleicht sogar mit etwas Skepsis entgegen gefiebert haben. Kein Wunder, denn die Anschaffung eines Hundes sollte immer gut überlegt sein und beeinflusst im Glücksfall viele Jahre Ihres Lebens.

Nun warten natürlich auch ganz neue Aufgaben auf Sie und Ihre Familie. Neben der Erziehung, den vielen wundervollen Kuschelstunden und den tollen Abenteuern muss das neue Familienmitglied natürlich auch versorgt werden.

Vor allem dann, wenn sie noch klein sind, sind sie auf ein spezielles Welpenfutter angewiesen. Auf was es bei der Ernährung Ihres neuen Welpen ankommt und was Sie dringend bei der Auswahl des Futters beachten sollten, erfahren Sie neben weiteren wichtigen Ernährungstipps in diesem Artikel.

Von Anfang an auf Qualität setzen

Die Verwendung von einem richtigen Welpenfutter ist besonders wichtig und unterstützt die gesunde Entwicklung der Tiere. Somit stellt es die und Voraussetzungen für ein gutes Wachstum der Tiere, legt aber auch gleichzeitig den Grundstein für die Gesundheit Ihres Lieblings, was bis in das späte Leben hineingeht.

Da die jungen Hunde während ihres Wachstums sehr anfällig für unterschiedliche Erkrankungen sowie für Mangelerscheinungen sind, ist es wichtig, stets zum passenden Futter zugreifen, welches auch in Sachen Qualität überzeugt.

Da die Hunde nicht nur sehr schnell wachsen, sondern natürlich auch gleichzeitig an Gewicht zunehmend, sollte das Welpenfutter viel Energie sowie Proteine und Mineralstoffe enthalten. Selbst dann, wenn die Tiere noch versorgt werden und die Muttermilch zu sich nehmen, sollten Sie als Züchter schon mit speziellem Welpenfutter dazufüttern, um die Tiere möglichst schnell an diese Ernährung zu gewöhnen und eventuelle Mangelerscheinungen zu verhindern.

Nicht direkt das Futter wechseln

Wenn Sie sich einen Hund angeschafft haben, ist es ratsam, den Züchter nach dem aktuellen Futter zu fragen. Sollten Sie direkt auf ein anderes Futter umsteigen, kann es schnell passieren, dass Ihr Hund Durchfall bekommt und das Futter nicht verträgt. Sollten Sie sich bereits für ein Futter entschieden haben, so stellen Sie das alte Futter ganz langsam auf das neue Futter um. So können Sie sicher sein, den Hund nicht zu überfordern.

Wenn Sie noch nicht wissen, welches Futter es sein soll, sind Sie natürlich nicht alleine. Denn die erste Frage von den Hundebesitzern, die sich ihren ersten Hund anschaffen, ist natürlich, welche Ernährung für den Welpen die Beste ist.

Doch welche Art von Futter soll es sein? Sie haben wir die Auswahl zwischen Nassfutter, Trockenfutter oder aber dem selbst zubereiteten Futter.

Fragt man jedoch nun Experten nach der Meinung, so wird man zahlreiche erhalten, denn hier scheiden sich ganz klar die Geister. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass Sie selbst wissen müssen, was für Ihren Hund das Beste ist. Viele Hundebesitzer entscheiden sich aus diesem Grund für eine Kombination aus unterschiedlichen Futtervarianten. Dass jedoch erst, nachdem er Hund erwachsen ist.

Am Anfang sollten Sie sich für eine Ernährungsvariante entscheiden. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Verdauungssystem von Ihrem Welpen noch sehr empfindlich ist.

Zu viel Abwechslung innerhalb der Ernährung kann dazu führen, dass Sie den Hund überlasten. Viele Tiere reagieren darauf mit Durchfall, der im schlimmsten Fall behandelt werden muss.

Zusätzlich kann es passieren, dass einige Tiere in Sachen Fütterung sehr mäkelig werden. So entscheiden sich viele Hunde dazu, nur noch das zu fressen, was ihnen besonders gut schmecken das andere Futter liegen zu lassen. Er bestimmt also selbst, was er frisst und fordert auch in Zukunft die Abwechslung ein.
Welpenfutter und Spielzeug
Das betrifft vor allem die sogenannte Flegelzeit. Hierbei handelt es sich sozusagen um die Pubertät, in der die jungen Tiere ihre Grenzen austesten und damit den einen oder anderen Hundebesitzer garantiert auf die Palme bringen werden. So kann es schnell passieren, dass Ihr Hund in dieser Zeit das Futter verweigert, was von Ihnen einiges an Feingefühl fordert. Bei der Verweigerung müssen Sie als Hundebesitzer nun feststellen, ob er wirklich nur darauf spekuliert, etwas Besseres zu bekommen oder es aber andere Ursachen gibt, die eine Futterverweigerung hervorrufen. Es können nämlich auch gesundheitliche Gründe sowie aber eine eventuelle Läufigkeit bei Hündinnen oder aber bei Rüden eine läufige Dame der Nachbarschaft sein.

Entscheiden Sie sich also entweder für das Trockenfutter für Welpen oder eine Nassfuttervariante. Aber geben Sie dieses, bis Ihr Liebling erwachsenen ist.

Wenn Sie gerne das Futter selber zubereiten wollen, sollten Sie sich in diesem Bereich sehr gut auskennen, sodass es für den Laien auf keinen Fall zu empfehlen ist. Vor allem nicht dann, wenn es sich um einen Welpen handelt. So ist es sehr schwierig, alle Nährstoffe, auf die der Welpe nun mal angewiesen ist, eigenhändig zusammenzustellen und optimal zu kombinieren. Bei den bereits fertigen Produkten sind jedoch schon alle wichtigen Vitamine sowie die zahlreichen Nährstoffe und Mineralien, auf die der Hund angewiesen ist, enthalten, sodass Sie die sich diesbezüglich keinerlei Sorgen mehr machen müssen. Hier müssen Sie also nur auf die gesunden Inhaltsstoffe achten und zu einem Futter greifen, welches wirklich hochwertig ist und einen möglichst hohen Fleischanteil hat.

Tipps in der Übersicht:

  • entscheiden Sie sich entweder für Trockenfutter oder für Nassfutter
  • verwenden Sie ausschließlich spezielles Welpenfutter
  • füttern Sie den Tieren kein selbst gekochtes Futter
  • seien Sie sparsam mit Leckerlis
  • lassen Sie sich nicht von Ihrem Liebling um den Finger wickeln
  • greifen Sie zu hochwertigem Futter ohne Zucker

Wichtig: Das Calcium-Phosphor-Verhältnis im Welpenfutter

Wenn Sie sich über das richtige Welpenfutter bereits in der Vergangenheit informiert haben, so werden Sie garantiert schon mal über das Calcium-Phosphor-Verhältnis gestolpert sein. Dieses ist bei dem Welpenfutter anders als bei der Ernährung für bereits ausgewachsene Hunde. Beim Kauf von dem zukünftigen Welpenfutter ist es unbedingt wichtig, dass der Calciumgehalt gedeckt ist. Win zu hoher Calciumgehalt im Futter wird bei ausgewachsenen Hunden über den Kot abgesetzt.

Bei heranwachsenden Welpen funktioniert dieser Schutz allerdings nicht. Enthält das Futter zu viel Calcium, so kann diese Calciumüberversorgung leider zu Fehlbildungen an dem Skelett führen. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass das auch für den Hund im späteren Alter Probleme mit sich bringen kann.

Verschiedener Gründe für einen Caciumüberschuss:

  • Die Nutzung von falschem Futter. Zum Beispiel dann, wenn Sie Ihrem Welpen Adult Futter reichen
  • Sie nutzen zusätzliche Präparate, obwohl Sie ein Alleinfuttermittel verwenden. Das
  • Alleinfuttermittel sorgt allerdings dafür, dass Ihr Hund alles bekommt, was er braucht.
  • Die Fütterung von Knochen. Das Füttern von Knochen, welche sehr calciumshaltig sind, kann ebenfalls zu einer Überversorgung führen.
  • Die Fütterung von zusätzlichem Fleisch. Auf Fleisch is sehr phosphorhaltige und verschiebt das Calcium-Phosphor-Verhältnis von einer kompletten Futterration, was natürlich im Gegenzug wieder Entwicklungsstörungen zur Folge hätte

Die Unterschiede zwischen Welpen Nahrung und dem Futter für erwachsene Hunde

Unterschied Futter für Welpen & AdultVor allem die unerfahrenen Hundebesitzer fragen sich oftmals, was denn der Unterschied zwischen der Ernährung von einem erwachsenen Hund und dem Welpenfutter ist. Viele machen hier keinen Unterschied und nehmen die Bedürfnisse der Welpen nicht ernst.

So kommt es nicht gerade selten vor, dass neue Hundebesitzer zu dem Futter für erwachsene Hunde greifen und der Meinung sind, dass das schon nicht so schlimm ist. Vor allem dann, wenn der Welpen eventuell zu einem erwachsenen Hund als Zweithund dazu geholt wurde.

Das ist allerdings ein Fehler, den der Hund mit schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen bezahlen könnte.

Die Nährstoffe, auf die der Hund in der Wachstumsphase angewiesen ist, unterscheiden sich, wie bereits weiter oben erwähnt, zu den Bedürfnissen von bereits erwachsenen Hunden. Aus diesem Grund ist ein geeignetes Calcium-Phosphor-Verhältnis ganz wichtig und sollte unter gar keinen Umständen unterschätzt werden. Natürlich sind die Produkte für den erwachsenen Hund nicht auf das Wachstum abgestimmt, wie es bei dem Welpenfutter der Fall ist. Welpenfutter sorgt dafür, dass das Skelett der Tiere von Anfang an richtig versorgt wird. So wird es im Wachstum unterstützt, damit Gelenkprobleme keine Chance haben. So kann zum Beispiel das Glucosaminoglycan, welches aus der neuseeländischen Grünlippenmuschel gewonnen wird und in vielen Futtersorten für Welpen enthalten ist, solche Probleme verhindern.

Nachdem Ihr Hund ausgewachsen ist, können Sie natürlich das Welpenfutter beiseitelegen und zu einem normalen Hundefutter wechseln. Achten Sie jedoch darauf, dass die Wachstumsphase von Hunderasse zu Hunderasse sehr verschieden ist. So wachsen größere Hunderassen länger als kleine Hunderassen. Das Endgewicht des Hundes spielt dabei eine wichtige Rolle. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie das Hundefutter nicht von heute auf morgen komplett umstellen, sondern langsam wechseln. Das bedeutet im Klartext, dass das neue Futter mit dem alten Futter vermischt werden muss, damit sich Ihr Hund langsam an seine neue Ernährung gewöhnt.

Wie viel Futter darf der Welpe fressen?

Neben der Frage, welches Futter das Richtige für den eigenen Welpen ist, spielt auch die Futtermenge eine wichtige Rolle. Die Futtermenge steuert das Wachstum Ihres Lieblings. Leider ist es jedoch der Fall, dass auch heute noch zahlreiche sogenannte Hundespezialisten, wie zum Beispiel Züchter, erfahren Hundealter oder aber sogar Ärzte dazu raten, zu einem Adultfutter zu wechseln. Das soll gemacht werden, damit der Welpen nicht zu schnell wächst und keinerlei Knochenprobleme auftreten. Diese These ist allerdings falsch und ist bereits seit Ende der achtziger Jahre widerlegt worden. Alleine dieser Energieüberschuss würde dem Hund viel zu schnell wachsen lassen. Das bedeutet im Klartext, dass der Hund mehr Nahrung bzw. natürlich dann auch mehr Kalorien aufnimmt, als er in Wirklichkeit braucht.

Die Menge sowie dessen Energiegehalt bestimmen das Wachstum der Tiere. Wie groß der Hunden wird, ist alleine genetisch durch dessen Elterntiere festgelegt. Wie schnell diese Größe allerdings erreicht wird, wird von den Futterrationen bzw. von der Menge, die an Futter aufgenommen wird, beeinflusst. Das bedeutet ebenfalls, dass Ihr Liebling selbst bei einer gemäßigten Fütterung diese Größe erreichen wird. Aufgrund der Tatsache, dass die Welpen sowie die jungen Hunde während ihres Hauptwachstums, welches in den ersten 6-8 Monaten stattfindet, sehr viel neues Gewebe bilden müssen. Dazu ist es wichtig, dass das richtige Welpenfutter gewählt wird. Denn dieses liefert die dazu benötigte Energie.

Ein gleichmäßiges Wachstum, ohne dass Ihr Hund hungern muss, wäre natürlich der perfekte Weg. Hier in Deutschland ist das Welpenfutter mit einem guten Fett-und Proteingehalt üblich, weist jedoch einen geringeren Energiegehalt auf, sodass davon mehr gefüttert werden muss, um den Bedarf des Hundes zu decken. Natürlich ist es ebenfalls möglich, dass Sie zu einem Futter mit einem hohen Protein-und Fettgehalt greifen, damit dieses mengenmäßig begrenzt werden kann.

Wenn Sie Ihrem Hund zu viel Futter geben oder aber das Futter zur freien Verfügung stellen und er sich immer bedienen kann, so nimmt er mehr Energie auf, als er braucht. Das führt dazu, dass das Gewicht schneller erreicht wird, als wenn Sie ihm das Futter in abgestimmten Rationen zuteilen. Trotzdem ist es so, dass selten Fettpolster zu erkennen sind, denn die Welpen wachsen natürlich eher in die Höhe anstatt in die Breite. Leider können bei einem schnellen Wachstum Probleme mit einem unreifen Skelettsystem auftreten. So ist es eine Tatsache, dass die Knochen sowie die Organe von Ihrem Liebling nicht so heranreifen können, wie es für die jeweilige Größe von Ihrem Hund wichtig ist. Natürlich sind diese Auswirkungen vor allem für die großen Hunderassen sehr schlimm.

Auch wenn der Welpe aufgrund von einer Überfütterung zu schnell gewachsen ist, sollten Sie niemals zu schnell auf das Erwachsenenfutter umsteigen. Achten Sie darauf, die Futtermengen jetzt zu reduzieren, solange er noch wächst.

Um das Futter optimal zu dosieren, ist ein Messbecher die perfekte Lösung. Diese gibt es von verschiedenen Herstellermarken direkt zum ausgewählten Futter oder lassen sich in speziellen Onlineshops bestellen. Aber auch die Küchenwaage ist ein gern genutztes Hilfsmittel, um die Rationen ideal einzuteilen und sicherzugehen, dass die Welpen nicht zu viel oder zu wenig Nahrung bekommen. Wie viel Welpenfutter Ihr neues Familienmitglied schlussendlich bekommen muss, hängt von der Rasse ab. Je größer der Hund schlussendlich wird, desto mehr Futter braucht er am Tag. Aber auch die Aktivität des Welpen spielt eine wichtige Rolle. Hier gibt es allerdings von den verschiedenen Herstellern Dosierungsangaben, welche vor allem anhand des Endgewichts der Tiere festgelegt wurden.

Besonders bei den großen Hunderassen, wie zum Beispiel dem Neufundländer oder dem Berner-Sennenhund ist ein kontrolliertes Wachstum mit einem qualitativ hochwertigen Futter sehr wichtig. Sollten Sie jedoch zu große Futtermengen füttern, so kommt es schnell zu einer Überversorgung an Energie. Das wiederum hat zur Folge, dass das Knochengerüst recht schnell wächst und die Calciumeinlagen dem Prozess nicht so schnell folgen können. Leider sind in diesen Fällen Verletzungen bei den Gelenksknorpeln und den Wachstumszonen nicht gerade selten.

Die unterschiedlichen Hundegrößen und das richtige Füttern

Bei der Wahl von dem passenden Hundefutter ist nicht nur die Herstellermarke sehr wichtig. Sie sollten ebenfalls die Hunderasse und das damit verbundene Gewicht sowie die Endgröße berücksichtigen. Wie bereits erwähnt, müssen sie bei mittleren und vor allem bei größeren Hunderassen die Futtermenge im Auge behalten. Denn so schnell ist es passiert und das viel zu hohe Gewicht lastet auf dem noch nicht fertigen und noch recht unstabilen Knochengerüst, was bei den kleinen Hunderassen eher nicht der Fall sein wird. Trotzdem sollten Sie auch bei den kleinen Hunden nicht wahllos füttern, sondern spezielles Welpenfutter in kleinen Rationen geben. Zusätzlich ist zu beachten, dass die großen Hunderassen wesentlich länger wachsen. So kann es sogar bis zu 20 Monate dauern, während die kleinen Hündchen schon nach sechs bis acht Monaten komplett ausgewachsen sein können. Bei en mittleren Rassen hingegen, die ein durchschnittliches Gewicht von 14 – 20 Kilo erreichen, beträgt die Wachstumsphase ca. 12 Monate.

Ab wann sollten Welpen Trockenfutter bekommen?

Trockenfutter für WelpenNatürlich können die kleinen Welpen nicht von heute auf morgen direkt komplett auf das Trockenfutter umgestellt werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass die frisch geborenen Hunde durch die Muttermilch wirklich alles bekommen, was sie für den Start ins Leben benötigen. Erst ab der vierten Lebenswoche sollte das erste Trockenfutter zur Verfügung gestellt werden. Dieses können Sie zusätzlich mit einer speziellen Welpenmilch anreichern, damit die Welpen das Futter auch annehmen und besser vertragen.

Die Ernährungsumstellung auf Welpentrockenfutter sollte mit ungefähr sieben bis acht Wochen abgeschlossen sein. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Mutter, sich von ihren Kindern zu trennen. So werden zu dieser Zeit auch oft die neuen Familien für die kleinen Hunde gesucht. Allerdings ist eine Vermittlung und somit die Trennung von der Mutter vor der achten Woche nicht zu empfehlen. Am besten ist es sogar, die Kleinen erst ab der zehnten Woche abzugeben und einige Züchter entscheiden sich sogar dafür, die Tiere bis zur zwölften Woche bei sich zu behalten.

Natürlich sind die Züchter der Hunde bis zur Übergabe an den neuen Besitzer für die Ernährung der Welpen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet im besten Fall auch die Aufklärung des neuen Besitzers von dem aktuellen Produkt. Die meisten Züchter geben dem neuen Besitzer sogar ein erstes Futterpaket mit, sodass die Tiere sich nicht direkt umstellen müssen. Natürlich sollte das Hundebaby komplett auf das Trockenfutter umgestellt sein, wenn es die Mama verlässt.

Eine Übersicht:

  • Beginn der Einführung des Trockenfutters ab der vierten Lebenswoche
  • Erste Fütterungen mit spezieller Welpenmilch anreichern
  • Ernährungsumstellung mit der 8. Woche abschließen
  • Futterpaket als Übergabe an den neuen Besitzer vermeidet Stress und Unverträglichkeiten

Den perfekten Futterrhythmus finden

Neben der Wahl des richtigen Futters und der optimalen Dosierung von den verschiedenen Rationen ist auch der Futterrhythmus sehr wichtig und sollte daher nicht unterschätzt werden. Sobald die Tiere keine Muttermilch mehr bekommen, sollte die empfohlene Futtermenge auf mehrere Mahlzeiten am Tag aufgeteilt werden. Das hat zur Folge, dass sich die Tiere nicht überfressen und auch nicht zu viel auf einmal bekommen oder aber am Abend starken Hunger haben, weil sie morgens alles aufgefressen haben. Experten raten dazu, drei bis vier Mahlzeiten am Tag zu geben. Anschließend können die Mahlzeiten auf zwei bis drei reduziert werden. Erwachsene Hunde hingegen sollten zwei Mal am Tag ihr Futter bekommen.

Wichtig zu wissen: Feste Fütterungszeiten unterstützen eine gesunde Verdauung der Tiere und sollten daher eingehalten werden.

Welpenernährung – sollte für Abwechslung gesorgt werden?

Im Gegensatz zu uns Menschen brauchen die Vierbeiner nicht zwangsweise eine abwechslungsreiche Ernährung und täglich wechselnde Geschmacksrichtungen. Wenn Sie zu viel durcheinander füttern, kann es auch schnell passieren, dass Sie die Verdauung Ihres Lieblings irritieren und sich zudem einen recht anspruchsvollen und mäkeligen Esser heranziehen.

Magendrehungen vermeiden

Vor allem bei den Tieren mit einem recht tiefen Brustkorb kann es bei der falschen Fütterung zu Magenumdrehungen kommen, die im schlimmsten Fall zum Tod der Tiere führen können. Anbei erhalten Sie einige Tipps, wie Sie diese vermeiden können:

  • Sorgen Sie dafür, dass der Hund nach dem Fressen nicht zu viel trinkt
  • Füttern Sie nie direkt vor dem Spielen oder vor dem Spaziergang
  • Durch das Einhalten der Fütterungszeiten kann sich das Verdauungssystem Ihres Tieres auf die anstehende Nahrungsaufnahme einstellen
  • Legen Sie vor und nach dem Füttern Ruhephasen ein
  • Verteilen Sie die Futtermenge auf mehrere Mahlzeiten am Tag (bei jungen Hunden auf drei bis vier und bei erwachsenen Tieren auf zwei Mahlzeiten).
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zu hastig frisst

Die Futterumstellung bei Welpen

Wenn die Welpen in sein neues Zuhause umziehen, ist diese neue Situation purer Stress für Ihren Liebling. Sollten Sie sich bereits vor der Anschaffung Ihres Hundes für ein Futter entschieden haben, so geben Sie bitte trotzdem die ersten Tage das gewohnte Welpenfutter weiter, um den Hund nicht noch weiter zu stressen.

Dieses sollten Sie solange geben, bis sich Ihr neues Familienmitglied komplett eingelebt hat. Im Durchschnitt beträgt die Eingewöhnungszeit ca. zwei Wochen. Nachdem Ihr Schatz richtig angekommen ist, können Sie mit der Umstellung auf das neue Futter beginnen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie eine längere Umstellungsphase einplanen und keinen zu radikalen Schritt gehen. Das bedeutet im Klartext, dass die alte Futtersorte Schritt für Schritt durch die neue ausgetauscht wird. So ist empfohlen, dass das alte Futter in den ersten zwei Tagen durch maximal ein Viertel des neuen Futters ersetzt wird.

Der Anteil wird nun immer weiter ausgebaut, bis eine komplette Mahlzeit erreicht wird. Bitte beachten Sie dabei, dass die Darmflora von Hunden sehr empfindlich ist.

Aus diesem Grund sollten die Nahrungsumstellungen eigentlich vermieden werden, da sie, wenn Ihr qualitativ hochwertiges Futter gefüttert wurde, nur zu unnötigen Stress sowie zu einer unnötigen Belastung führen würde.

Das dürfen Welpen auf gar keinen Fall fressen

Machen Sie sich immer wieder klar, dass das ausgewählte Alleinfutter für Ihren Welpen mit allen wichtigen Nährstoffen, Mineralien und Proteinen angereichert ist, welches vom Tier benötigt wird. Aus diesem Grund müssen Sie Ihrem Welpen auf gar keinen Fall zusätzliches Futter reichen. Sie tun Ihrem Liebling damit nichts Gutes. Ganz im Gegenteil, denn alles was Sie zu dem normalen Futter dazu füttern, beschwert das Verdauungssystem von Ihrem Vierbeiner. Zusätzlich würden Sie Ihren Hund eventuell zu sehr verwöhnen, sodass er das normale Welpenfutter nicht mehr frisst.

Natürlich gibt es ebenfalls Dinge, die Ihr Welpe auf gar keinen Fall fressen sollte. So kann der Darm zum Beispiel einen hohen Gehalt von Milchzucker bzw. Laktose nicht vollständig zerlegen. Würde er zu viel davon bekommen, können betroffene Tiere mit Durchfall reagieren, was im Welpenalter natürlich auch gefährlich werden kann. Aus diesem Grund sind Milchprodukte tabu für Ihren Welpen.

Bestimmt haben Sie schon mal gehört, dass Schokolade Gift für den Hund ist. Das ist auf den Inhaltsstoff Theobromin zurückzuführen. Dieser wirkt sich auf das zentrale Nervensystem der Tiere aus und kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod der Hunde führen. Das trifft natürlich auch auf kakaohaltige Speisen zu.

Natürlich ist es immer wieder verführerisch, die Tiere von Tisch aus zu füttern, wenn die kleinen Sie mit diesem berühmten Hundeblick anschauen. Das Füttern vom Tisch ist jedoch mit vielen Problemen begleitet. Aus diesem Fall ist zu empfehlen, diesen Problemen von Anfang an aus dem Weg zu gehen und auf diese Art von Leckereien zu verzichten.

Auch dann, wenn sie es natürlich gut meinen, können Sie dem Hund schaden. Das zusätzliche Füttern von Joghurt, Fleisch oder Knochen kann dazu führen, dass das Calcium-Phosphor-Verhältnis aus dem Gleichgewicht gerät und es wieder zu gesundheitlichen Einschränkungen kommt.

  • Keine Schokolade oder kakaohaltige Produkte, diese sind pures Gift
  • Kein Joghurt, Fleisch oder Knochen – Führen zu einem Ungleichgesicht von dem Calcium-Phosphor-Verhältnis
  • Kein Füttern vom Tisch
  • Alleinfutter genügt vollkommen

Wie findet man das perfekte Welpenfutter?

Viele Hundebesitzer entscheiden sich bei der Auswahl von dem richtigen Welpenfutter für Trockenfutter. Dieses bietet dem Hund viele unterschiedliche Vorteile. Durch die feste Konsistenz wird beim Kauen der Zahnbelag abgerieben, sodass die Zahngesundheit Ihres Hundes gefördert wird. Sie sollten bei der Auswahl des passenden Futters jedoch immer darauf achten, dass dieses Produkt keinen Zucker enthält. Des Weiteren sollte die Zutatenliste keinerlei Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe aufweisen.

Anstelle dieser sind hochwertige und natürliche Zutaten die richtige Wahl. Zusätzlich wird auch zum Beispiel Weizen nicht gut von Hunden vertragen und sollte daher, wenn möglich, nicht im Futter enthalten sein. Des Weiteren gibt es immer wieder Produkte mit Milchzutaten, welche jedoch Laktose enthalten und somit zu Durchfall führen können. Ein hoher Fleischanteil ist im Gegenzug eine besonders gute Eigenschaft und sollte immer den großen Teil des Futters ausmachen. Zusätzlich ist natürlich die Dosierung vom Trockenfutter für Welpen wesentlich einfacher als bei den Nassfuttervarianten.

Sollte Ihr Liebling mal an Zahn- oder Kauproblemen leiden, so können Sie das Trockenfutter für Welpen in lauwarmem Wasser einweichen. So sorgen Sie ebenfalls dafür, dass der Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Obendrauf ist Trockenfutter einfacher zu lagern und hat eine höhere Haltbarkeit.

Fazit

Natürlich hat jeder Hund ganz individuelle Ansprüche an sein Hundefutter und an die Ernährung. Das gilt natürlich nicht nur für die ausgewachsenen Tiere, sondern auch für die kleinen Welpen. Achten Sie also auf ein optimales Verhältnis von fetten, Kohlenhydraten sowie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Proteinen.

Durch die Verwendung von einem hochwertigen Alleinfutter für wachsende Welpen sorgen Sie dafür, dass einem gesunden Leben nichts im Wege steht.

Durch die optimalen Nährstoffe im Futter brauchen Sie keine zusätzlichen Produkte füttern und sorgen dafür, dass sowohl das Knochengerüst der Tiere als auch das langsame Wachstum berücksichtigt wird.

Mit dem passenden Welpenfutter sowie der optimalen Dosierung und festen Fütterungszeiten können Sie späteren Krankheiten vorbeugen und den Grundstein für ein langes und gesundes Hundeleben setzen.
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